Im November 2025 hat die Wanderausstellung gegen das Vergessen von Opfern rechtsextremer Gewalt im Haus Neuer Kamp Station gemacht. Eine Woche lang konnten sich die Jugendlichen der Einrichtung sowie externe Besucher über die Schicksale der Menschen informieren, die aufgrund ihres Anderssein umgebracht wurden. Die Ausstellung „Erinnern heißt kämpfen“ zeigte die Lebensumstände von Menschen aus Niedersachsen, die getötet wurden, weil sie nicht in das Schema der rechtsextremen Täter passten: Sie waren schwul oder obdachlos, sie waren alkoholkrank oder äußerten sich abfällig über Neonazis und Skinheads.
Bianca Irmer, kaufmännische Geschäftsführerin und Beate Kühne, pädagogische Leiterin des Haus Neuer Kamp eröffneten die Ausstellung am 17. November 2025 im Foyer des Haus Neuer Kamp. Sie hoben hervor, dass die Ausstellung besonders für die Jugendlichen aus den Wohngemeinschaften der Jugendhilfeeinrichtung einen Zugang zum Thema bietet und damit einen wichtigen Beitrag leistet, damit Opfer der menschenverachtenden rechtsextremen Taten nicht in Vergessenheit geraten.
Da sich die Wanderausstellung vor allem an Jugendliche und junge Menschen wendet, hatte die Stadt Osnabrück Jugendzentren als Veranstalter für die Ausstellung angefragt. Da das Mädchenzentrum Osnabrück als offener Treff des Osnabrücker Mädchenhaus ebenfalls gefragt wurde, aber nicht über die entsprechenden Räumlichkeiten verfügt, ist die Ausstellung kurzerhand im Haus Neuer Kamp gezeigt worden, wo sie vom 17. – 21. November 2025 internen und externen Besuchern offenstand.