
Einzug und Alltag
Sobald du eingezogen bist, beginnen wir direkt mit der Arbeit an deinen Zielen. In regelmäßigen Hilfeplangesprächen legst du zusammen mit dem Jugendamt und deinen Betreuer*innen fest, was du erreichen möchtest. Diese Ziele überprüfen wir gemeinsam und passen sie an.
Dein Zimmer
Dein Zimmer ist dein persönlicher Rückzugsort. Es ist bereits eingerichtet, aber sprich gerne mit uns ab, welche eigenen Dinge du zusätzlich mitbringen möchtest, um es gemütlicher zu machen. Du bekommst deinen eigenen Schlüssel für dein Zimmer und die Haustür. Dieser Schlüssel ist Vertrauenssache: Du gibst ihn niemandem weiter. Auch wir Betreuer*innen haben Schlüssel, sprechen aber mit dir ab, in welchen Situationen wir dein Zimmer betreten.
Geld und Budget
Du bekommst ein monatliches Taschengeld, das sich nach deinem Alter richtet. Zusätzlich stehen dir Mittel für Lebensmittel, Kleidung, Hygiene und Schulbedarf zur Verfügung. Je nach Wohnform werden diese entweder von dir selbst verwaltet oder gemeinsam mit deinem Betreuer*innenteam geplant.
Regeln und Ordnung
Damit das Zusammenleben harmonisch läuft, gibt es Absprachen zu Mahlzeiten, Abwesenheiten und Aktivitäten. Diese werden dir zu Beginn erklärt. Auch das Sauberhalten deines Zimmers und die gemeinsamen Aufgaben (wie Putzen der Gemeinschaftsräume oder Einkaufen und Kochen am Wochenende) sind Teil unseres Alltags.
Handy und Internet
Die Nutzung deines Handys, PCs oder Laptops ist selbstverständlich. Dir steht ein altersgerechter WLAN-Zugang zur Verfügung. In Einzelfällen kann es zu Absprachen bezüglich der Nutzungszeit kommen. Zusätzlich gibt es in den meisten Bereichen einen Gemeinschafts-PC mit Internet.
Bezugsbetreuer*in
Für dich gibt es eine*n feste*n Ansprechpartner*in im Team. Diese*r ist dein erster Kontakt für alle Anliegen, organisiert Dinge und steht in Verbindung mit deinen Eltern, dem Jugendamt und Lehrkräften. Aber natürlich kannst du dich auch an jedes andere Teammitglied wenden. Gemeinsam arbeiten wir an deinen Zielen, im Alltag, bei Konflikten und in Krisen. Darüber hinaus unterstützen wir dich auch beim Finden und Terminieren von Ärzt*innen und Psychiater*innen. Bei Bedarf begleiten wir dich zu den Terminen. In Krisensituationen arbeiten wir eng mit den lokalen Kliniken zusammen.
Auszug
Wenn die stationäre Hilfe nicht mehr nötig ist, ist es wichtig, zusammen mit deinen Betreuer*innen zu überlegen, was für deine Zeit nach dem Auszug aus dem Haus Neuer Kamp nötig ist. Der Auszug wird dann gemeinsam mit dir vorbereitet. Wenn du weiterhin Hilfe benötigst, jedoch nicht mehr im Haus Neuer Kamp leben möchtest, ist es wichtig, dies bei deinen Betreuer*innen anzusprechen, um gemeinsam nach neuen Perspektiven schauen zu können.







